Schon vor der Inka-Zeit haben indigene Volksgruppen Südamerikas vor mehr als 40.000 Jahren Techniken der Energie- und Heilarbeit gekannt, die kraftvoll und transformierend waren. Dieses fantastische Wissen wurde die Grundlage vieler Medizinmänner und -frauen und verbreitete sich weiter über den Erdball.
Eine heute noch lebende Volksgruppe, die dieses uralte Wissen noch immer hütet und es seit einigen Jahren dem Westen zugänglich macht, sind die peruanischen Q´eros. Selbst in der Zeit der spanischen Eroberung schafften es einige wenige Q´ero-Gemeinschaften, sich in die höchsten Regionen der Anden zurück zu ziehen. So konnte das Wissen bewahrt und gehütet werden um es zum geegneten Zeitpunkt den Menschen zugänglich zu machen.
Der geeignete Zeitpunkt - da sind sich viele Urvölker einig - ist seit vielen Jahren da: Wir leben in einer Zeit großer Transformation. Unser Bewusstsein wandelt und erweitert sich immer mehr und die Erde selbst hat viel Heilung nötig. Dafür braucht es verantwortungsbewusste, sozial und emotional kompetente Menschen, die helfen, diesen Wandel zu vollziehen damit wir die Erde auch für zukünftige Generationen erhalten.
Anthropologen wie Oscar Nunez del Prado und später sein Sohn Dr. Juán Nunez del Prado, Américo Yabar, Dr. Alberto Villoldo, Elizabeth Jenkins, Joan Parisi Wilcox und mittlerweile viele andere sind von den Q´eros in diese Form der spirituell-energetischen Arbeit eingeweiht und ausgebildet worden. Viele von Ihnen hatten noch Gelegenheit, den auf dem Titelbild dargestellten Q´ero Ältesten und einen der letzten lebenden kuraq akulleq Heiler Don Manuel Q´ispe kennen zu lernen, mit ihm zu arbeiten und von ihm initiiert zu werden.
Alle Lehrer geben ihr Wissen weltweit in eigenen Schulen und Kursen weiter.
MUNAY-KI wurde von Alberto Villoldo ins Leben gerufen.
Wie entstand MUNAY-KI?
Als Don Manuel 2004 verstarb, geschah etwas sehr Besonderes: Auf dem Berg Salkantay in Peru empfingen eine kleine Gruppe von Menschen, die ihn kannten und ihm nahe standen, eine neue Initiation direkt aus der geistigen Welt. Diese Initiation ist der 9. Ritus im Munay-Ki Zyklus. Die Einweihung war jedoch so kraftvoll und transformierend, dass sie zunächst nicht weiter gegeben wurde. Erst 2006 war die Zeit reif, auch diese letzte Initiation an andere Menschen weiter zu geben. So wurde die Idee dieses einzigartigen Initiationszyklus´geboren: Zusammen mit acht weiteren Einweihungen, die man zum Teil im Laufe einer schamanischen Ausbildung durchläuft, komplettierte diese letzte große Einweihung das Programm, das fortan unter dem Namen MUNAY-KI bekannt wurde.
Von Alberto Villoldo und The Four Winds Society wurden seit 2006 die ersten Seminare in den USA und in einigen europäischen Ländern veranstaltet.
Die Seminare fanden unter der Leitung von Katie und Wake Wheeler (Senior Staff The Four Winds) und mit Don Francisco Chura Flores statt, der diese letzte Initiation persönlich an alle Teilnehmer weitergab.
Wenn Sie mehr über Alberto Villoldo oder den andinen Schamanismus und die Q´eros erfahren möchten, finden Sie hier Literaturhinweise